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Aserbaidschan, das Land des Feuers

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Intention:

Eingebettet in den Schutz des tiefblauen kaspischen Meeres und der mächtiger Gebirgszügen findet sich das Juwel des Kaukasus. Aserbaidschan, das Land des Feuers! Eingebettet in den Schutz des tiefblauen kaspischen Meeres und der mächtiger Gebirgszügen findet sich das Juwel des Kaukasus. Aserbaidschan, das Land des Feuers!

Ein Land das von Unterschieden nur so strotzt und aufgrund der geologischen Lage, im stetigen Austausch lebt. Alpine Bergwelt und karge Halbwüsten, orthodoxes Christentum und moderater Islam, auf der Landbrücke zwischen Schwarzem und kaspischem Meer begegnet sich der Orient mit dem Okzident. Am besten kann man die Unterschiedlichkeiten in der pulsierenden Metropole Baku begreifen. Während das Land zu den ältesten Siedlungsgebieten der Menschheit zählt und man dem historischen Erbe auf Schritt und Tritt begegnen kann, verkörpert die Hauptstadt die Moderne, die Luft riecht nach Öl und erinnert an Goldgräberstimmung! Aserbaidschan rückt heutzutage wieder mehr in den politischen Fokus - nicht zuletzt wegen seiner Ölvorkommen und der geopolitischen Lage. 1991 erlangte das Land seine Unabhängigkeit und ist seit dem mit der Aufarbeitung der eigenen Geschichte und der Suche nach der eigenen Identität beschäftigt. Nachdem Aserbaidschan seine Souveränität wieder hergestellt hatte, baute es diplomatische Beziehungen zu anderen Ländern intensiv auf, erlang einen ständigen Sitz bei den Vereinten Nationen und eröffnete seine erste Botschaft im Jahre 1992 in Deutschland. Seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen im Jahr 1992 ist die Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und Deutschland kontinuierlich gewachsen. Heute befindet sich die Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und der Bundesrepublik Deutschland in einem dynamischen Stadium.

Diese abwechslungsreiche Entdeckungsreise, teilweise auch auf der alten Seidenstraße, vermittelt einen wunderbaren Einblick über die Verschiedenheiten dieser Region, vom kaukasischen Gebirge, über Wüsten bis hin zum Kaspischen Meer. Dabei wird selbstverständlich auch viel Kontakt zur Bevölkerung hergestellt. Kommen Sie mit uns in ein fast unberührtes Stück der Erde mit reicher Geschichte und zauberhaften Menschen.

REISEPROGRAMM:

1. Tag: Anreise

Flug mit namhafter Airline von Deutschland nach Baku. Begrüßung und Transfer zu Ihrem Hotel.
 

2. Tag: Baku - die Metropole Aserbaidschans

Stadtbesichtigung von Baku. Zu den Sehenswürdigkeiten der Altstadt gehören u.a.  der Palast der Schirwanschahs, der Jungfrauenturm, mittelalterliche Bäder, Karawansereien und Handwerksstätten. Zum Abschluss des Tages bringen wir Sie hoch hinauf auf den Bergpark, von dem Sie aus einen wunderschönen Panoramablick über die Bucht genießen können. Nach der Pause erkunden Sie die neuere Stadtgeschichte Bakus. Anfang des 20. Jahrhunderts, unmittelbar nach der Entdeckung der ersten Öllager, entstanden die ersten Art Noveau Häuser der Ölbarone. Sie unternehmen einen Bummel durch das elegante Stadtviertel mit seinen prächtigen Häusern und spazieren über den prächtigen Boulevard entlang des Kaspischen Meers. Am Nachmittag werden Sie mehr über die Situation der Frauen in Aserbaidschan erfahren. Im „World Café“ treffen Sie sich mit Aktivistinnen.

3. Tag: Begegnungen

Nach umfangreichen Renovierungen wurde das deutsch-aserbaidschanische Kultur- und Begegnungszentrum "Kapellhaus" im September 2000 in Baku wiedereröffnet. Als Veranstaltungsort erstklassiger Kulturveranstaltungen, als deutsches Sprachlernzentrum und als Begegnungsstätte der deutschen Minderheit konnte sich das vom Auswärtigen Amt geförderte Haus bereits einen festen Platz in der Kulturszene Aserbaidschans sichern. Sie besuchen das Institut für einen informativen Rundgang. Nach einer Pause besuchen Sie eines der zahlreichen Museen in Baku (z.B. Rustam Mustafayev Staatsmuseum der Künste). „Schwerpunkte der Sammlung liegen bei aserbaidschanischer, russischer und europäischer Kunst, ferner bei persischen, türkischen, chinesischen und japanischen Künstlern.“ In der Hügellandschaft südlich der Altstadt besuchen Sie den Märtyrerfriedhof. Er ist dem Andenken jener gewidmet, die ihr Leben im Krieg mit Armenien verloren haben, aber auch jener 137 Menschen, die am 19. Und 20. Januar 1990 getötet wurden, als sowjetische Panzer die Straßen von Baku einnahmen. Zum Abschluss genießen Sie (nur bei guten Wetter) eine 1-stündige Bootstour in der Baku-Bucht. Je nach Zeitplan können Sie sich in die Fluten stürzen.

4. Tag: Tag des Feuers

Heute besuchen Sie die Halbinsel Abscheron. Sie ist für die riesigen brennenden Naturgaslager berühmt. Der zoroastrisch oder hinduistische – Forscher sind noch im Disput - Feuertempel Ateshgah ist Ihr Ziel. Weiter geht es mit der mittelalterlichen Festung Mardakan. Gegen Mittag fahren Sie dann zum Nationalpark Gobustan (UNESCO Welterbe). Dieser liegt südlich von Baku zwischen den Bergen des Großen Kaukasus und dem Kaspischen Meer eingebettet. Steinzeitliche Urmenschen haben hier viele interessante Felszeichnungen hinterlassen, die von ihrer Kultur, den Weltvorstellungen und Sitten erzählen. Bei Bibi-Eybat haben Sie die Gelegenheit ein Ölfeld aus der Nähe zu fotografieren.

5. Tag: Gence – Historisch bewegte Stadt

Sie verlassen heute die Hauptstadt und lernen das grüne Aserbaidschan kennen. Sie fahren nach Gence, „im Westen zentral zwischen Armenien und Georgien sowie beidseitig des Gence-Flusses gelegen, ist die Heimat des Nationsdichters Nizami. Die zweitgrößte Stadt Aserbaidschans blickt auf eine 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Einige der Wegmarken sind: Blütezeit im 12. Jahrhundert, religiöses und wirtschaftliches Zentrum im 17. Jahrhundert, 1918 bis 1920 Hauptstadt der unabhängigen Republik Aserbaidschan, anschließend unter Stalin Industriestadt mit dem Namen „Kirovabad“ und seit 1989, dem Ende der Sowjetära, wieder offiziell als Gence benannt. Heute zählt Gence rund 300.000 Einwohner, bietet viel Grün, mehrere Hochschulen und natürlich als Folge seiner wechselvollen Historie einiges an Sehenswürdigkeiten, u.a., die Alexander-Njweski-Kirche, das etwas außerhalb gelegene 20 Meter hohe Nizami-Mausoleum, die Schah-Abbas-Moschee und einen Hamman, beides aus dem 17. Jahrhundert, sowie eine Karawanserei. Darüber hinaus ist Gence ideal, um von hier aus weitere Orte des Westens aufzusuchen. Für Naturfreunde geradezu ein Muss ist der See Göygöl, der sogenannte Blaue See. 36 Kilometer entfernt von Gence, gesäumt von Wiesen und Wäldern, im Hintergrund beeindruckende Berge, gehört der klare Bergsee zu den schönsten Attraktionen, die man in Aserbaidschan vorfinden kann.“ Sie erreichen Gence am Nachmittag und unternehmen noch einen geführten Stadtrundgang, um die wichtigsten Bauwerke und Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

6. Tag: Deutsche Wurzeln

Nach dem Frühstück fahren Sie an den See Göygöl, den sogenannten „Blauen See“, der, gesäumt von Wiesen, Wäldern und beeindruckenden Bergen zu den schönsten Attraktionen, des Landes gehört. „In der Nähe von Gence liegt Xanlar, die erste deutsche Kolonie in Aserbaidschan, von Flüchtlingen aus Württemberg 1819 als Helenendorf neu gegründet, wie auch Şəmkir, das frühere Annenfeld, mit der Ruinenstätte des mittelalterlichen Alt-Şəmkir. Die Stadt wurde im Jahr 1819 von deutschen Siedlern unter Zar Alexander I. gegründet und trug den Namen Helenendorf. Die Stadt wurde zu einer der bedeutendsten Kolonien der Kaukasien-Deutschen, die auch Anfang des 20. Jahrhunderts noch eine deutliche Bevölkerungsmehrheit in Helenendorf stellten. Die deutsche Gemeinde organisierte sich in Vereinen, in der Stadt gab es eine eigene deutschsprachige Presse, darunter etwa die kommunistische Zeitung Lenins Weg. 1938 bis 1941 wurden die Deutschen unter Stalin vertrieben und die Stadt 1938 in Xanlar nach einem aserbaidschanischen Arbeiterführer Xanlar Safaraliyev umbenannt. Am 25. April 2008 wurde die Stadt nach einem nahe liegenden See in Göygöl umbenannt. Von der deutschen Besiedlung blieb der Stadt die lutherische Pfarrkirche, die heute als Museum genutzt wird und die als Alleen angelegten Straßen. Außerdem gibt es ein historisches Museum, ein Kino und die Brücke Ag Korpu (Weiße Brücke), die im 12. Jh. n.Chr. erbaut wurde. Auf dem deutschen Friedhof ist das Grab von Victor Klein eines der Neusten. Victor Klein galt als letzter Aserbaidschaner deutscher Herkunft und starb im Frühjahr 2007.“

7. Tag: Sheki – der Orient lässt grüßen!

Heute fahren Sie in den nördlichen Teil des Landes. Die Route führt ein Stück entlang des mächtigen Stausees Mingacevir. Am Nachmittag erreichen Sie dann Sheki, wo Sie sich auf die Erkundung im historischen Stadtkern begeben. Dabei besichtigen Sie auch das historische Museum, die Sommerresidenz der Khans, eine mittelalterliche Karawanserei mit Werkstatt, wo die bekannten Fenster aus dem bunten Glas (Shebeke Stil) hergestellt wurden und werden. Zum Abschluss geht es dann in eine Konditorei wo Sie die orientalischen Süßigkeit Halva kosten dürfen.

8. Tag: Bergwelt

Heute erkunden Sie die mystische Bergwelt des Kaukausus. Sie besuchen die romantischen Bergdörfchen Kish, wo Sie eine zauberhafte Kirche vorfinden, die schon Thor Heyerdahl in seinen Bann zog, Qax und Ilisu. Die überbordende Natur der eindrucksvollen Gebirgsausläufer wird Sie vollends begeistern. Am Nachmittag fahren Sie dann weiter nach Gabala, der ältesten Stadt des Landes. Abendspaziergang in der Altstadt.
 

9. Tag: Auf Karawanenstraßen

Am frühen Morgen brechen Sie zu Ihrem letzten Stück des Weges auf nach Baku. Auf der Strecke gibt es noch die Besichtigung der Yeddi Gumbez (Sieben Säulen) in Shemakha, das Diri Baba Mausoleum in Maraza sowie einen der 300 aktiven Schlammvulkane, derentwegen das Land berühmt ist. Am Abend erreichen Sie dann Baku, Hotelbezug für für die letzte Nacht. Abschiedsessen in einem Restaurant.  

10. Tag: Heimreise

Frühes Frühstück oder Frühstücksbox. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

© via cultus Änderungen vorbehalten


Inklusivleistungen

  • Linienflüge mit namhafter Airline in der Economy Class inkl. aktueller Flughafen-Tax und Sicherheitsgebühr

  • Moderner Reisebus (der Gruppengröße entsprechend)

  • Qualifizierter, örtlicher deutschsprachiger Reiseführer

  • 9 x Übernachtung in ausgewählten Hotels und Gästehäusern

  • Halbpension

  • Ausführliche Reise- und Informationsunterlagen

Optional

  • Nicht genannte Mahlzeiten / Getränke

  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder

  • Fakultative Aktivitäten / Ausflüge

  • Reiseversicherungen

  • Transfer zum / vom Flughafen bzw. Rail & Fly


Reiseorte



Begegnungen & Gespräche

Studienreisen nach Aserbaidschan - Land des Feuers

Aserbaidschan, das Land des Feuers, rückt heutzutage wieder mehr in den politischen Fokus - nicht zuletzt wegen seiner Ölvorkommen und der geopolitischen Lage. Erleben Sie mit uns dieses einmalige Land mit seiner Kultur, Geschichte und Religion bei einer Studienfahrt von via cultus.

Studienfahrt nach Aserbaidschan um die Geografische Lage des Landes kennen zu lernen

Die Republik Aserbaidschan liegt am Südkaukasus und hat eine östlich gelegene Küstenlinie von 800 Km am Kaspischen Meer. Aserbaidschan grenzt im Süden an den Iran und die Türkei, im Norden an Russland und Georgien und im Westen an Armenien. Das Klima des Landes ist sehr abwechslungsreich, ebenso seine Geographie und seine Topographie, denn das Land hat Anteil an neun der insgesamt dreizehn Klimazonen der Erde. Schneebedeckte Gebirge, flache Feuchtgebiete, wüstenartige Steppen, Schlammvulkanen, üppige Wälder und Strände. Zudem ibefinden sich in Aserbaidschans elf staatliche Naturschutzgebiete und acht Nationalparks.Wir bereisen mit Ihnen zusammen die schönsten und interessantesten Ecken dieses interessanten Landes und zeigen Ihnen geschichtsträchtige Orte, kulturelle Stätten und wunderschöne Plätze in der Natur die zum Erholen und Staunen einladen.

Geschichte und politische Beziehungen von Aserbaidschan

Aserbaidschan, das 1991 seine Unabhängigkeit erlangte, ist derzeit mit der Aufarbeitung der eigenen Geschichte und der Suche nach der eigenen Identität beschäftigt. Nachdem Aserbaidschan seine Souveränität wieder hergestellt hatte, baute es diplomatische Beziehungen zu anderen Ländern intensiv auf, erlang einen ständigen Sitz bei den Vereinten Nationen und eröffnete seine erste Botschaft im Jahre 1992 in Deutschland. Seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen im Jahr 1992 ist die Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und Deutschland kontinuierlich gewachsen. Heute befindet sich die Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und der Bundesrepublik Deutschland in einem dynamischen Stadium.

Kultur und Gastfreundschaft

In Aserbaidschan gilt die Regel "Ein Gast ist von Gott gesandt!" - Diese kaukasische Regel und Gastfreundschaft wird jedem Ausländer auffallen und ihn in das Land verlieben lassen. Nicht nur die Geschichte, das Land und die Natur sind beeindruckend, sondern auch die Menschen, welche durch Ihre Kultur dieses einzigartige Land prägen. Mit einer Studienfahrt nach Aserbaidschan können Sie dieses so Nah wie möglich erleben. Abseits der normalen Touristenrouten zeigen wir Ihnen dieses Land und seine kulturellen Schätze von einer Seite, welche Sie so schnell nicht mehr vergessen werden.


Aserbaidschan - als Tor zwischen Orient und Okzident - erleben mit einer Studienreise von via cultus. Geschichte, Kultur und Natur zum Anfassen, Bestaunen und Erleben.

BEWERTUNGEN

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Gruppe

01.03.2016

10 Tage Kulturerlebnisreise

Der Feuertempel war wunderschön

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