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Intention:

Das Baltikum ist nicht nur ein geographischer Raum in Nordosteuropa sondern verbindet – auch in historischer Sicht – die Staaten Litauen, Lettland und Estland. Benannt nach dem „mare balticum“, das wiederum aus dem lat. Begriff für eine Bernsteininsel des Plinius entsprang. Fast alle gut situierten Herren der Antike träumten vom sagenhaften Licht der Götter, was dieser Region schon sehr früh viele Besucher bescherte. Der Name wurde später von der deutschen Minderheit als Eigenbezeichnung genutzt und gilt heute für alle Bürger der drei Länder. Eng verbunden ist das Baltikum mit der deutschen Geschichte, der Geschichte der Hanse und dem Schicksal vieler Flüchtlinge nach dem 2. Weltkrieg. 
 
Mit einer „baltischen Kette“ 1989 von Vilnius über Riga nach Tallinn und über 2 Mio. Menschen begann die erfolgreiche Unabhängigkeitsbewegung bis hin zur „Singenden Revolution“ 1990 in Estland und dem „Blutsonntag von Vilnius“. 1991 erreichten die baltischen Staaten ihre Unabhängigkeit. 2004 traten diese Länder dann der NATO und der EU bei. 
 
Aufgrund ihrer leidvollen Erfahrung mit der Okkupation der deutschen Wehrmacht und der Zwangseingliederung in die Sowjetunion von 1940 bis 1990 haben heute, in dieser aktuellen politischen Situation, gerade die Balten große Besorgnis. Wie keine andere Region in Europa zeigen sie uns heute auf, wie man mit übermächtigen Nachbarn, mit Minderheiten im Land und der erreichten Freiheit umgehen kann. 
 
Begleiten Sie uns auf eine Erkundungsreise in diese jungen und ebenso zielstrebigen Länder Europas…
 
Vilnius, die Hauptstadt Litauens und Kulturhauptstadt 2009, wird die erste Station Ihrer Reise sein. Über 40 Barockkirchen säumen Europas größte historische Altstadt, die zum UNSECO-Weltkulturerbe zählt. In Vilnius befindet sich eine der ältesten Universitäten Europas. Die Stadt galt früher als das kulturelle und geistige Zentrum der osteuropäischen Juden. Allerdings sind nach den Schrecken des 2. Weltkrieges nur noch eine Synagoge und vereinzelte marode Häuser und dunkle Hinterhöfe erhalten, die diese verlorene Zeit noch teilweise spürbar machen. Ein Gespräch mit der verbliebenen jüdischen Gemeinde und ein Besuch im berüchtigten KGB-Museum, zeigen Ihnen die leidvolle Geschichte der Bewohner auf.  Die politische Einführung in die Reise erhalten Sie in der Deutschen Botschaft durch die Botschafterin Jutta Schmitz (je nach Terminplan der Botschafterin).
 
Lettlands Hauptstadt Riga und Kulturhauptstadt 2014. Sie zählt zu den wichtigsten Städten des Art Nouveau. Auf ihrem Streifzug durch die Stadt können Sie noch Häuserzüge entdecken, die komplett im Jugendstil gehalten sind. Auch wenn sich Deutsche, Dänen, Polen, Schweden und Russen die Herrschaft geteilt haben, war die Stadt doch lange Zeit in den Händen der Händler, die Riga prägten. Mit der jüngst eröffneten extravaganten Nationalbibliothek zeigen die bibliophilen Balten, den Besuchern aus der Nation der Dichter und Denker, was Ihnen außer der Musik noch das Leben versüßt. Nirgendwo sonst auf der Welt betreibt man Musik und Literatur so intensiv wie im Baltikum. 
 
Tallinn, die Hauptstadt Estlands und Kulturhauptstadt 2011, wird der Abschluss Ihrer Reise sein. Die „stets unvollendete Stadt“, die im Laufe der Zeit durch wechselnde Herrschaften geprägt wurde, hatte sich als Motto für das Kulturjahr „Tallinn – ein ewig währendes Märchen“ auf die Fahnen geschrieben. Viele Sagen, Mythen und Märchen, die von Generation zu Generation überliefert wurden, halfen den Esten die Fremdherrschaften, sowie Zeiten des Krieges und Friedens zu überstehen. Die kleine, aber dynamische Stadt setzt seine Schwerpunkte auf die einmalige Lage am Meer, die Lebenslust der Menschen, das große Interesse an Literatur, Musik und Tanz, so dass die Besucher ein bunter Mix erwartet. Tallinns Erscheinungsbild ist geprägt von deutsch anmutenden Zwiebeltürmen, Spitzdächern, Wachtürmen und einer vollständig erhaltenen Stadtmauer, die heute unter dem Schutz der UNESCO steht. Auf den Spuren der deutschen Stadtgeschichte Revals begeben Sie sich in das interessante Stadtarchiv, das viele ausgezeichnete Handschriften und Bücher aufbewahrt. In Tallinn erwartet Sie u.a. auch die modernste IT Welt Europas, über die wir Sie ein wenig informieren möchten.
 
Tauchen Sie mit uns ein in drei kulturell abwechslungsreiche und politisch spannende nordeuropäischen Metropolen…
 

REISEPROGRAMM:

1. Tag: Anreise

Am Morgen fliegen Sie mit der Lufthansa von Frankfurt direkt nach Vilnius. Begrüßung durch Ihre Reiseleitung und Transfer zum zentral gelegenen Hotel. Zimmerbezug für die kommenden 3 Nächte. Am Schnittpunkt des lateinischen und byzantinischen Reiches gelegen, lebten und leben in Vilnius schon immer Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen. Die barocke Altstadt ist durch ihre schmalen mittelalterlichen Gassen, gemütlichen Hinterhöfe und eine Vielzahl von Kirchen und Burganlagen geprägt und gehört seit 1994 zur UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. 

2. Tag: Vilnius – Hauptstadt Litauens

Heute entdecken Sie die zauberhafte Barockstadt Vilnius. Sie beginnen Ihren Rundgang bei der berühmten Peter-und-Paul-Kirche, einem Meisterwerk des klassischen Barock. Weiter geht es mit der nicht minder bekannten Gediminas Burganlage. Der 142 m hohe Turm ist heute das Wahrzeichen der Stadt. Sodann geht es auf den postkartenpittoresken Platz der römisch-katholischen Kathedrale St. Stanislaus und deren Glockenturm. Sie besuchen auch die Kirche St. Annen - und St. Bernhard, beide im Flamboyant-Gotik-Stil erbaut. Gleich um die Ecke erwartet Sie dann das Bernsteinmuseum, schließlich befinden wir uns inmitten der Bernsteinregion. Noch vor der wohlverdienten Pause spazieren Sie durch das älteste Stadtviertel von Vilnius Užupis, das schon in historischen Quellen des 16. Jahrhunderts erwähnt wurde und inzwischen eine kleine Künstlerrepublik ist: mit eigener Verwaltung, Verfassung, Hymne, Traditionen und Festen. Sie besuchen die Kirche der Hl. Theresa, und das berühmte Tor der Morgenröte mit dem Bild der Heiligen Jungfrau Maria. Nach dem Besuch der naheliegenden russisch-orthodoxen Kirche des Heiligen Geistes wenden Sie sich dem wunderschönen Rathausplatz zu. Hier verbringen Sie in eigener Regie Ihre Mittagspause. Die 1579 gegründete und damit älteste Universität des Baltikums mit 12 Innenhöfen und der barocken Johanniskirche laden Sie danach zur Besichtigung ein. Den Abschluss bildet dann das berüchtigte KGB – Museum, das eindrucksvoll die grausame Handhabe des KGB im Baltikum aufzeigt (sensible Gemüter sollten wohl nicht die letzte Station mitmachen). 

3. Tag: Wasserschloss & Europapark

Ihr heutiger Ausflug führt Sie in die ehemalige Hauptstadt des litauischen Großfürstentums, nach Trakai. Die auf einer Insel im See Galve erbaute Wasserburg ist zu Recht eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des Landes. Meterhohe Backsteinmauern und wuchtige Wehrtürme sind charakteristisch für die um 1380 erbaute Anlage. – ein wahrhaft beeindruckendes Reiseziel, das auch unzählige Postkarten schmückt und Sie in den Bann ziehen wird. Wie Venedig ist auch Trakai auf dem Wasser erbaut und bietet und bietet schon bei der Anfahrt ein malerisches Bild. Sie besuchen zuerst die Burg aus dem 14. Jahrhundert und schlendern dann noch durch die mittelalterlichen Gassen. Nach der Mittagspause fahren Sie in den Europa-Park, ein Museum der zeitgenössischen Kunst, in dem Kunst und Natur verschmelzen. Der Park wurde im Jahre 1991 gegründet, mit dem Ziel, dem geografischen Zentrum Europas einen Sinn der Sprache der Kunst zu geben. Es werden etwa 100 Skulpturen verschiedenster Künstler der Welt ausgestellt. Darunter auch Skulpturen von so anerkannten Künstlern wie Dennis Oppenheim, Magdalena Abakanowicz und Sol Le Witt. Rückfahrt nach Vilnius und Besuch des Yiddish Insititut. Anlässlich der Nominierung zur Kulturhauptstadt, errichtete man viele Gedenktafeln und Mahnmale für die Opfer der Pogromen der Sowjet- und Nazizeit. Einst hatte hier in der jüdischsten Stadt Europas die "jiddische Dayigkeit" - eine Kunst-und Literaturbewegung des 20. Jh. aus dem Jiddisch eine literarische Schriftsprache machte, ihren Anfang und 1897 wurde die einzige jiddischsprachige politische Partei Europas gegründet. Nicht nur Aufarbeiten möchte man sondern auch Erneuern, so soll das Yiddish Institut, in der die jiddische Sprache und Literatur erforscht und gelehrt wird, den „Rückkehrern“ eine freundlichere gesinnte Heimat bereiten.

4. Tag: Kreuze des Glaubens & Widerstand

Nach dem Frühstück Abfahrt in Richtung Lettland. Zunächst jedoch möchten wir Ihnen den berühmten Wallfahrtsort, den Kreuzberg bei Siauliai, zeigen. Seinen Ursprung hat dieser schon in vorchristlicher Zeit. Seit dem Mittelalter begannen die gläubigen Litauer, überwiegend katholisch, dort ihre Kreuze zum Dank für große und kleine Wunder aufzustellen. Dies widersprach natürlich dem kommunistischen Regim, was den Berg also immer wieder räumen ließ. Die Litauer indes beharrten durch ständigen Nachschub bis endlich die Freiheit obsiegte.  Ein weiteres Kleinod ist das Barockschloss Rundale. Es wurde vom berühmten Architekten Rastrelli erbaut, dieser machte sich schon in St. Petersburg einen Namen mit Palästen wie der Hermitage, dem Jekaterinen-Palast und dem Pawlowsk-Palast. Weiterfahrt nach Riga und Hotelbezug. 

5. Tag: Riga – Hauptstadt Lettlands

Heute erkunden Sie die Stadtmitte von Riga per Pedes und Bus. Die Stadt liegt am Fluss Düna, in der Bucht von Riga. Riga war Hansestadt und lag auf dem Kreuzweg der mittelalterlichen Handelswege, was ebenso zu einer multikulturellen Stadtentwicklung führte. Reisende können hier viele bezaubernde und beeindruckende Sehenswürdigkeiten bewundern. Sie beginnen mit der Fahrt durch die zentralen Boulevards und Stadtparks von Riga. Weiter geht es vorbei am Bastionberg,  dem Pulver-Turm, dem lettischen Nationaltheater und dem Kunstmuseum. Über die Boulevards mit vielen schönen Gebäuden des Jugendstils erreichen Sie dann die Freiheitsstatue auf dem Gelände der Universität von Lettland, das lettische nationale Opernhaus und schließlich den   Daugava Fluss, an dessen Ufer Sie aussteigen und den Spaziergang durch die Altstadt beginnen. Auf mittelalterlichen Gassen geht es zur Domkirche und dem Schwedentor, gesäumt von Fachwerkhäusern und der Kirchen des Hl. Petris, des Hl. Jakobs und der Maria-Magdalena. Nach der wohlverdienten Pause geht es dann zur neuen Nationalbibliothek hinüber über die Daugave für eine Besichtigung. Der Architekt Gunnar Birkerts begann im Jahr 2008 mit diesem spektakulären Bau. Das Herz des Gebäudes besteht aus unzähligen von Lieblingsbüchern der Bewohner und die Aussicht von der Terrasse ist einmalig. 

6. Tag: Jurmala – Rubelschickeria!

Zum Auftakt des heutigen Tages geht es dann in den sog. Bauch Rigas, dem größten und wichtigsten Markt Lettlands, mit fünf gigantischen Hallen voller geschäftigen Treibens. Gerne können Sie sich hier ein wenig Proviant für die anstehende Bootsfahrt mitnehmen. Gegen 11 Uhr geht es dann per Schiff hinaus auf der Daugave zum Ostseebad Jurmala. Jeder dritte Einwohner in Lettland ist mittlerweile russischer Herkunft. Für viele wohlhabende Russen ist das demokratische Baltikum inzwischen die bessere Heimat. Die lettische Regierung unterstützt diese Einwanderung, spült es doch etliche Rubel in die leeren Staatskassen. So sieht man an der Promenade vorwiegend den russischen Geldadel, der mit einer hiesigen Immobilie sich nicht nur die Sahnestückchen einer traumhaften Lokation angelt sondern damit auch die Eintrittskarte in die EU mitsamt allen Vorteilen sichert. Die lettische Bevölkerung ist da nicht immer konform mit ihrer Regierung und so wird das, gerade in der aktuellen Situation, auch verstärkt kritisiert. Die Ankunft ist gegen Mittag. Sie haben dann freie Zeit für einen Strandgang im puderweisen Quarzsand und dabei die mondänen Villen der russischen Einwanderer zu bewundern. Am Nachmittag geht es dann wieder zurück nach Riga. 

7. Tag: Hort des Wissens

Der Weg führt Sie heute quer durchs Hinterland, über die Grenze nach Estland. Ihr erster Halt gilt dem Nationalpark von Gauja bei Sigulda, oft auch "lettische Schweiz" genannt. Einen wunderbaren Ausblick auf das Gauja Tal genießen Sie von der Sommerresidenz des russischen Grafen Kropotkin aus dem 19. Jh. (Außenbesichtigung). Am Nachmittag erreichen Sie Tartu, die geistige Hauptstadt und Kulturhauptstadt 2011 Estlands. Die ehrwürdige Universität wurde schon 1632 gegründet und im 1802 durch Deutschbalten zur einzigen deutschsprachigen Universität im Zarenreich umgewandelt. Viele hervorragende Wissenschaftler und Gelehrte von internationalem Ruf, wie den Biologen Karl Ernst von Baer und den berühmten russischen Semiotiker und Kulturologen Juri Lotman brachte diese Lehrstätte hervor. In der Phase des „nationale Wiederaufleben“ galt Sie Stadt als das Athen am Fluss Emajõgi „Mutterfluss“. Bis heute hat die Stadt ihr intellektuelles und unkonventionelles Ambiente beibehalten. Die örtlichen Einwohner sagen auch, dass hier die Zeit langsamer fließt als anderswo. Und tatsächlich gewinnt man an Entschleunigung in Stadtvierteln wie Supilinn „Suppenstadt“ oder auf dem Domberg und in den gemütlichen kleinen Cafés. Vielleicht werden Sie dem Tartuer Geist begegnen – einem mysteriösen Wesen, das Sie dazu zwingt, zu viel Zeit zu verbringen und immer wieder nach Tartu zurückzukehren. Nach dem Hotelbezug unternehmen Sie einen informativen Rundgang und statten der Universität noch einen Besuch ab. 

8. Tag: Meeresbriese & Fischerdörfer

Heute geht es noch ein gutes Stück nach Tallinn weiter. ABER - ein Besuch im Lahemaa-Nationalpark ist geradezu ideal für eine angenehme Unterbrechung der Fahrt. Sie spazieren Sie zuerst durch das Kapitäns-Dorf Käsmu. Besichtigung eines Herrenhauses. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit für einen kleinen individuellen Spaziergang durch das hiesige Moor bevor es Richtung Tallinn weiter geht. Die Hauptstadt von Estland und liegt am Finnischen Meerbusen der Ostsee. Die Dänen legten um 1220 den Grundstein für die Domkirche in der Oberstadt. Wenig später siedelten die deutschen Kaufleute an, Reval (so der damalige Name) wurde Hansestadt und erhielt Kaufmanns- und Gildehäuser und hat wie die Hansestadtschwester Lübeck ein Marzipanmuseum. Der Hafen als einer der wichtigsten im Ostsee- und Russlandhandel brachte der Stadt großen Reichtum. Tallinns Altstadt wurde als sehr gut erhaltene mittelalterliche Handelsstadt Nordeuropas zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben und mit Tartu zusammen 2011 auch Kulturhauptstadt. 

9. Tag: Tallinn – Haupstadt Estlands

Nach einem gemütlichen Frühstück geht es heute auf die ganztägige Stadtbesichtigung von Tallinn. Diese beginnt mit einer kleinen Busrundfahrt entlang der Hafenmeile mit dem Maritim-Museum und der Linnahall, einem Überbleibsel der Olympischen Spiele von 1980 (beides Außenbesichtigungen). Mit dem Gang auf den Domberg, der eine deutsche Geschichte hat, geht es dann per Pedes weiter. Innerhalb der Stadtmauer, gibt es die Wehrtürme bzw. Kanonenturm „Langer Hermann“ und den Klosterturm „Dicke Margarethe“, beide noch sehr gut erhalten, zu bestaunen. Oben angekommen besuchen Sie dann die herrlich russisch-orthodoxe Kirche Alexander Newski, dann die Niguliste-Kirche mit Fragmenten des berühmten Totentanzgemäldes, den Rathausplatz, das Schwarzhäupter-Haus und die Gildehäuser. Zum Abschluss geht es natürlich in das berühmte Café des Marzipanherstellers und die Katharinengasse. Nach einer kleinen Pause geht es zur berühmten Sängerwiese. Hier treffen sich die Musik- und Gesangbegeisterten Esten schon seit 1869. Das berühmteste Fest fand 1990 statt und bekam den Beinamen „Singende Revolution“. Mehr als 30.000 Sänger nahmen daran teil und ersangen sich ihre Unabhängigkeit. Am späteren Nachmittag erwartet Sie im Science Park Tallinn ein interessanter Vortrag über IT-Elite des Landes. In Estland bemüht man sich übrigens nur noch selten des Papierformates, fast alles an bürokratischen Dingen wird online erledigt und mittlerweile gilt diese Entwicklung/en als Exportschlager. Man spricht bereits vom Silikon Valley Europas. Abschiedsessen im mittelalterlichen estnischen Restaurant. Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Freizeit & Heimreise

Nach dem Frühstück haben Sie die Qual der Wahl…… Entweder Sie genießen ein paar Stunden individuell in der quirligen Stadt oder Sie begleiten und zu einem Besuch des estnischen Stadtarchiv. Dort erfahren Sie viel über die Hansetradition des ehemaligen Reval und kommen dabei auch in den Genuss der einmaligen Handschriftensammlung. Wer aber lieber etwas mehr Kunstinteresse hegt, dem sei ein Besuch im berühmten Kunstmuseum von Tallin, dem KUMU, empfohlen. Das Museum erhielt den Titel „Europäisches Museum des Jahres 2008“. Um 15 Uhr dann Treffen Sie sich am Hotel und es folgt der Transfer zum Flughafen. Hilfe bei den Ausreiseformalitäten und Verabschiedung. Flug nach Frankfurt. Mit zahlreichen schönen Erinnerungen im Gepäck kehren Sie dann zu Ihrem Heimatort zurück.                                         
 
 
- Im 9 tägigen Programm wird der Tag 6 fehlen
- Das Programm „Natur“ wird zusätzlich auf die Kurische Nehrung führen

© via cultus Änderungen vorbehalten


Inklusivleistungen

  • Linienflug mit Lufthansa ab/bis Frankfurt, Zubringer ab vielen Städten Deutschlands möglich, in der Economy Class incl. Flughafen- Tax und Sicherheitsgebühr (Stand 2014 November)

  • 9 x Übernachtungen mit Frühstück im Doppelzimmer mit Dusche/WC und Frühstück (Buffet) zentral gelegenen Hotels der gehobenen Mittelklasse

  • 4 Abendessen

  • Transfers und Tagesausflüge lt. Beschreibung im modernen Fernreisebus (der Gruppengröße entsprechend)

  • Qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung

  • sämtliche Eintrittsgelder laut Programm 

  • Reiseunterlagen und Insolvenzversicherung für jeden Teilnehmer

Optional

  • Upgrades, Zubringerflüge und Rail&Fly

  • Reiseversicherungen (wir beraten Sie gerne)

  • Reisehandbuch

  • Persönliche Trinkgelder (Busfahrer, Reiseführer und Zimmermädchen)

  • Getränke und Mahlzeiten die nicht im Programm stehen


Reiseorte

Vilnius, Trakai, Europa-Park, Kreuzberg bei Siauliai, Rundale, Riga, Jurmala, Nationalpark von Gauja, Sigulda, Tartu, Lahemaa-Nationalpark, Käsmu, Tallinn



Begegnungen & Gespräche

Baltikum Lettland, Estland, Litauen

Studienreisen ins Baltikum - Die Metropolen der baltischen Staaten

Das Baltikum ist nicht nur ein geographischer Raum in Nordosteuropa sondern verbindet – auch in historischer Sicht – die Staaten Litauen, Lettland und Estland. Benannt nach dem „mare balticum“, das wiederum aus dem lat. Begriff für eine Bernsteininsel des Plinius entsprang. Fast alle gut situierten Herren der Antike träumten vom sagenhaften Licht der Götter, was dieser Region schon sehr früh viele Besucher bescherte. Der Name wurde später von der deutschen Minderheit als Eigenbezeichnung genutzt und gilt heute für alle Bürger der drei Länder. Eng verbunden ist das Baltikum mit der deutschen Geschichte, der Geschichte der Hanse und dem Schicksal vieler Flüchtlinge nach dem 2. Weltkrieg.

Mit einer „baltischen Kette“ 1989 von Vilnius über Riga nach Tallinn und über 2 Mio. Menschen begann die erfolgreiche Unabhängigkeitsbewegung bis hin zur „Singenden Revolution“ 1990 in Estland und dem „Blutsonntag von Vilnius“. 1991 erreichten die baltischen Staaten ihre Unabhängigkeit. 2004 traten diese Länder dann der NATO und der EU bei.

Aufgrund ihrer leidvollen Erfahrung mit der Okkupation der deutschen Wehrmacht und der Zwangseingliederung in die Sowjetunion von 1940 bis 1990 haben heute, in dieser aktuellen politischen Situation, gerade die Balten große Besorgnis. Wie keine andere Region in Europa zeigen sie uns heute auf, wie man mit übermächtigen Nachbarn, mit Minderheiten im Land und der erreichten Freiheit umgehen kann.


Begleiten Sie uns auf eine Studienreise und Erkundungsreise in diese jungen und ebenso zielstrebigen Länder Europas und lernen Sie diese einzigartige Kultur, Geschichte und Natur kennen.

Studienreise Litauen

Vilnius, die Hauptstadt Litauens und Kulturhauptstadt 2009, wird die erste Station Ihrer Studienreise sein. Über 40 Barockkirchen säumen Europas größte historische Altstadt, die zum UNSECO-Weltkulturerbe zählt. In Vilnius befindet sich eine der ältesten Universitäten Europas. Die Stadt galt früher als das kulturelle und geistige Zentrum der osteuropäischen Juden. Allerdings sind nach den Schrecken des 2. Weltkrieges nur noch eine Synagoge und vereinzelte marode Häuser und dunkle Hinterhöfe erhalten, die diese verlorene Zeit noch teilweise spürbar machen. Ein Gespräch mit der verbliebenen jüdischen Gemeinde und ein Besuch im berüchtigten KGB-Museum, zeigen Ihnen die leidvolle Geschichte der Bewohner auf. Die politische Einführung in die Reise erhalten Sie in der Deutschen Botschaft durch die Botschafterin Jutta Schmitz (je nach Terminplan der Botschafterin).

Studienreise Lettland

Ihr nächstes Ziel liegt am Fluss Daugava (dt. Düna) - Lettlands Hauptstadt Riga und Kulturhauptstadt 2014. Sie zählt zu den wichtigsten Städten des Art Nouveau. Auf diesem Streifzug ihrer Studienreise durch die Stadt können Sie noch Häuserzüge entdecken, die komplett im Jugendstil gehalten sind. Auch wenn sich Deutsche, Dänen, Polen, Schweden und Russen die Herrschaft geteilt haben, war die Stadt doch lange Zeit in den Händen der Händler, die Riga prägten. Mit der jüngst eröffneten extravaganten Nationalbibliothek zeigen die bibliophilen Balten, den Besuchern aus der Nation der Dichter und Denker, was Ihnen außer der Musik noch das Leben versüßt. Nirgendwo sonst auf der Welt betreibt man Musik und Literatur so intensiv wie im Baltikum. Auch das Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung ist in Riga ansässig und erwartet Sie.

Studienreise Estland

Tallinn, die Hauptstadt Estlands und Kulturhauptstadt 2011, wird der Abschluss Ihrer Studienreise sein. Die „stets unvollendete Stadt“, die im Laufe der Zeit durch wechselnde Herrschaften geprägt wurde, hatte sich als Motto für das Kulturjahr „Tallinn – ein ewig währendes Märchen“ auf die Fahnen geschrieben. Viele Sagen, Mythen und Märchen, die von Generation zu Generation überliefert wurden, halfen den Esten die Fremdherrschaften, sowie Zeiten des Krieges und Friedens zu überstehen. Die kleine, aber dynamische Stadt setzt seine Schwerpunkte auf die einmalige Lage am Meer, die Lebenslust der Menschen, das große Interesse an Literatur, Musik und Tanz, so dass die Besucher ein bunter Mix erwartet. Tallinns Erscheinungsbild ist geprägt von deutsch anmutenden Zwiebeltürmen, Spitzdächern, Wachtürmen und einer vollständig erhaltenen Stadtmauer, die heute unter dem Schutz der UNESCO steht. Auf den Spuren der deutschen Stadtgeschichte Revals begeben Sie sich in das interessante Stadtarchiv, das viele ausgezeichnete Handschriften und Bücher aufbewahrt. In Tallinn erwartet Sie u.a. auch die modernste IT Welt Europas, über die wir Sie ein wenig informieren möchten.

Tauchen Sie mit uns ein in drei kulturell abwechslungsreiche und politisch spannende nordeuropäischen Metropolen mit einer Studienreise von via cultus…

BEWERTUNGEN

5/2

Bewertungen basieren auf 2 bestätigte Bewertungen

Gruppe

04.03.2016

Gruppenreise nach Estland, Littauen und Letland

Eine toole Erfahrung als Gruppe mal eine solche Tour zu machen. Vom Organisator alles gut durchgeplant konnten wir uns voll und ganz auf die Reise und das Land konzentrieren. Für uns war es ein super Erlebnis, was wir gerne auch wiederholen werden.

Paar

04.03.2016

Was für ein Land

Wir konnten uns überhaupt nicht vorstellen, wie schön es in diesem Bereich Europas aussieht. Vielen Dank an Via Cultus, dass sie es uns so nahe gebracht haben. Wir freuen uns schon auf die nächste Reise.

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"VdwTN"

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