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Intention:

Tausende von Mosaiksteine fügen das Bild des Jordanlandes zusammen. Über 10000 Jahre galt dieser Landstrich als Bindeglied der Hochkulturen im fruchtbaren Halbmond. Die ehrwürdige Königsstraße zieht sich durch die biblische Geschichte entlang des östlichen Bergkammes am Toten Meer. Wie einst schon Moses sein Volk über den Berg Nebo in das gelobte Land führte, kamen auch viele andere Menschenzüge mit ganz unterschiedlicher Motivation. Assyrer und Babylonier auf Eroberungszug nach Ägypten hinterließen am Wegrand nichts als Zerstörung. Das Volk der Nabatäer ließ sich auf seinen Zügen von allen damals bekannten Stilrichtungen inspirieren. Petra – der Stoff aus dem die Träume von Tausendundeiner Nacht sind. Ein wundervolles Erlebnis für jeden Orientalen. Elegante und verschwenderische Formen vereinen sich in Petra zu einem stimmungsvollen Ganzen. Später konstruierten und erbauten Griechen und  Römer grandiose neue Städte und statteten sie aus mit Prunk und Pomp. Moslems und Kreuzritter hinterließen ihrerseits gravierende Spuren ihrer Kämpfe um die Vorherrschaft.  Und schließlich eroberten sich die Osmanen das Land.  Dem allseits bekannten Helden T.E.Lawrence werden Sie auf dieser Reise zwar nicht mehr begegnen, doch geben die mächtigen Wüstenschlösser sicherlich die Originalstimmung jener Zeit wieder. Die Kolonialmächte entließen am Ende das Land in die Freiheit. Unter dem haschemitischen Königshaus erlebt das jordanische Volk seither eine blühende und auch friedliche Zeit. Es erwartet Sie eine facettenreiche Zeitreise in diesem Königreich........

REISEORTE: Amman, Jerasch, Totes Meer, Schneller Schule, Nebo, Madaba, Kerak, Petra, Felsenstadt, Wadi Musa, Aqaba, Rotes Meer

REISEPROGRAMM:

1. Tag: Anreise nach Amman

Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Amman, nach der Ankunft Begrüßung durch Ihre Reiseleitung. Sie werden an der Passkontrolle erwartet und holen dann gemeinsam Ihr Gepäck ab bevor Sie per Bus zu Ihrem Hotel in Amman gebracht werden. Auf über 9000 Jahre Geschichte kann Amman oder das antike Rabbath-Ammon zurückblicken. Schon in der Steinzeit wurde der Zitadellenhügel bewohnt, der wirkliche Glanz kam mit den Namensgebern, den Ammonitern. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Metropole Amman und Wüstenschlösser

Nach dem Frühstück erkunden Sie die jordanische Hauptstadt. Die erste Station ist der Zitadellenhügel. Vom höchsten Punkt aus eröffnet sich ein großartiges Panorama auf die archäologischen Fundstätten und die moderne Stadt. Es folgt ein kurzer Rundgang auf der ersten Terrasse. Gegenüber dem Zitadellenhügel liegt das wirklich sorgfältig restaurierte röm. Theater. Es entstammt, wie auch der Herkulestempel, der Bauphase des Marc Aurels Mitte 2 Jhd. Am frühen Nachmittag  wandeln Sie auf den  Fußstapfen des allseits bekannten Helden T.E.Lawrence, und genießen die orientalische Atmosphäre der Wüstenschlössern. Sie liegen verstreut in der Oase von Azraq, einem uralten Siedlungsgebiet, und entstammen sämtlich dem 8 Jh.. Am Nachmittag dann Rückkehr nach Amman.

3. Tag: Die Dekapolis des Orients

Heute geht es in den Norden des Landes. Von Alexander dem Großen wurden zehn Städte (Dekapolis) in dieser Region gegründet. Eine davon ist Gerasa bzw. Jerasch, die zu den Hauptsehenswürdigkeiten Jordaniens gehört. Ihre volle Blüte erlebte Gerasa aber erst während der römischen Epoche. Soweit das Auge reicht, erblicken Sie Bauwerke die nicht nur imposant sondern in bemerkenswert gutem Zustand erhalten blieben. Neben Jerasch und Amman gehörten auch Gadara, wo Jesus das berühmte Wunder der Schweine vollbrachte, und Pella, Heimat zahlreicher Dichter und Philosophen, zu den Städten der Dekapolis, wobei jede Stadt ihre eigenen Reize hat. Am Nachmittag dann Rückkehr nach Amman.

4. Tag: Wüstenfeeling 250 km

Nach dem Frühstück geht es zunächst in einen Vorort von Amman. Die Theodor Schneller-Schule (TSS) liegt ist umgeben von einem Palästinensischen Flüchtlings-Camp. In der Schule steht eine intensive Begegnung mit Kindern, Lehrern und Schulleitung in der Schneller Schule für sozial benachteiligte Kinder auf dem Programm. Rund 140 Kinder leben und lernen an der Theodor Schneller-Schule TSS am Rande von Amman, der Hauptstadt von Jordanien. Dazu kommen noch einige Kinder aus der näheren Umgebung die nicht im Internat leben, sondern nur zum Schulunterricht an die TSS kommen. Viele kommen aus sozial schwierigen Verhältnissen. Nach der Schule können sie Ausbildungen zum Schreiner, Automechaniker oder Schlosser absolvieren. In den Kindergarten werden neu auch Mädchen aufgenommen und auch das Internat beherbergt seit dem Schuljahr 2010/2011 eine Wohngruppe mit Mädchen. Im so genannten pädagogischen Zentrum steht moderne Infrastruktur für Kurse und Seminare aller Art zur Verfügung. Im Gästehaus sind Menschen aus aller Welt herzlich willkommen…Träger der Schule ist die Bischöfliche Kirche von Jerusalem und dem Mittleren Osten. Im Anschluss fahren Sie über etwa 240 km durch die Wüste, wo Sie die nächsten Tagen ein aufregendes Abenteuer erwartet, doch zunächst heißt es das Quartier einzunehmen im Wadi Musa, dem Tal des Moses. Gleich dahinter öffnet sich das Tal zum Siq, der großartigen Schlucht, hinter der die Schätze der Königstadt liegen. Die von den Arabern Batra genannte Stadt erhielt von den Griechen den treffenden Namen Petra (Fels).

5. Tag: PETRA – steinernes Wunder der Welt

Petra – das ist der Stoff aus dem die Träume von 1001 Nacht sind. Das vorislamische Volk der Nabatäer ließ sich auf seinen Zügen durch den Nahen Osten von allen Stilrichtungen inspirieren. Elegante und verschwenderische Formen vereinen sich in Petra zu einem stimmungsvollen Ganzen. Sie beginnen die Besichtigung am geheimnisumwitterten Schatzhaus Al Khazneh. Monumentale 43 Meter ragt es aus dem Felsen, ein Schatz, so glauben die Nomaden es bis heute, beherbergt dieses faszinierende Gebäude. Der einstündige Aufstieg zum Ed Deir Kloster lohnt der Mühe, gehört es doch zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Petras. Entlang des antiken Prozessionsweges erreicht man zuerst das Löwentriklinium. Der Tempel verdankt seinem Namen wohl den eingemeißelten Kreuzen im Innenraum, war jedoch Gedenkstätte eines Nabatäerkönigs aus dem 1 Jh. V. Chr. Wer noch etwas Kraft verspürt, kann den Aufstieg zum Opferplatz vollenden. Der Blick über das Tal von El Ghor und auf den Jebel Haroun ist prachtvoll.
Tipp: Tragen Sie in Petra unbedingt bequeme Schuhe und einen Hut, um sich vor der Sonne zu schützen, und nehmen Sie immer eine Flasche Wasser mit.

6. Tag: Auf dem Weg nach Süden…

Nach zweistündiger Fahrt in Richtung Süden erreicht man die Wüstenlandschaft, die viele Abenteurer in ihren Bann zog. Die Farben- und Formenpracht, der durch Wind und Zeit, zerzausten Wüste begeistert jeden Reisenden. Sie unternehmen eine Jeeptour durch das Wadi Rum. „Wadi Rum ist ein einmaliger, zeitloser Ort, nahezu unberührt von Menschenhand und ihren destruktiven Kräften. Hier haben Wind und Wetter eindrucksvolle Felstürme geschaffen, die von T. E. Lawrence so treffend als „weitläufig, einsam und gottähnlich“ beschrieben wurden. Ein Labyrinth aus monolithischen Felsformationen erhebt sich bis zu 1.750 Meter aus dem Wüstenboden und stellt auch für erfahrene Bergsteiger eine große Herausforderung dar. Wer lieber wandert, kann die Stille der unendlichen Weite erleben, die Schluchten und Wasserlöcher erkunden oder die 4.000 Jahre alten Felszeichnungen oder andere beeindruckende Schätze entdecken, die diese Wildnis bereit hält.“
Tipp: Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie die einheimischen Beduinen fotografieren. Kleiden Sie sich immer konservativ, wenn Sie eine von den Beduinen bewohnte Gegend besuchen. Ihre Kultur unterscheidet sich sehr von der weitaus liberaleren Einstellung des Westens, und kurze Shorts, Röcke und Tops gelten als respektlos.
Am Nachmittag erreichen Sie dann Aqaba am Roten Meer, wo Sie Ihr Hotel beziehen. Aqaba wurde in seiner Geschichte immer hart umkämpft, war es ja Haupthandelsplatz am Roten Meer, wohl schon zu König Salomons Zeit. Erst der Bau des Suezkanals ließ die Stadt in einen Dornröschenschlaf verfallen, aus dem es sehr langsam erwacht. Der Tourismus hat auch diesen Ort für sich gewonnen, man versucht dem gegenüberliegenden Eilat nachzueifern.

7. Tag: Aqaba – Totes Meer 270 km

Am Vormittag steht Ihnen noch etwas Zeit am Roten Meer zur freien Verfügung. Auf der Königstraße geht es entlang eines Bergkammes zum Toten Meer. Auf der Fahrt nach Petra besuchen Sie zuerst (alternativ am 4.Tag) die antike Kreuzritterfestung Kerak. Sie liegt 900 Meter über dem Meeresspiegel und befindet sich innerhalb der Mauern der alten Stadt. Heute hat die Stadt etwa 170.000 Einwohner und kann mit einer Reihe restaurierter ottomanischer Gebäude aus dem 19. Jahrhundert aufwarten. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist jedoch die Festung von Kerak. Die Stadt ist auf einem dreieckigen Plateau errichtet. Die Festung befindet sich an der schmalen südlichen Spitze. In der ganzen Burg ist das klobige Mauerwerk der Kreuzritter leicht von den späteren Arbeiten der Araber zu unterscheiden, die fein bearbeitete Blöcke aus hellerem und Einer der vielen Gänge in der Festung.
Tipp: Bevor Sie die Festung betreten, sollten Sie sich fünf Minuten Zeit nehmen, die Karte am Eingang zu studieren. Sie gibt Ihnen einen Überblick über die Anlage. Zudem erhalten Sie interessante Informationen über die Geschichte und die Menschen, die in der Festung lebten.
In Madaba erwartet Sie dann ein wahres Mosaikfestspiel. Das berühmteste, die Palästina Karte, wurde unter einer byzantinischen Kirche gefunden, sie gibt ein hervorragendes Bild des frühen christlichen Umfeldes. Zuletzt geht es dann zum Berg Nebo, wo einst Moses auf das gelobte Land blickte, hier werfen auch Sie einen letzten Blick aufs selbige. In der Bibel galt dieser Ort auch als Sterbeort Moses, sein Grab konnte man jedoch noch nicht ausmachen. Am Abend erreichen Sie dann endlich das Tote Meer und Ihr letztes Domizil.

8. Tag: endlich frei!!!!!!!

Den Tag genießen Sie ganz nach Lust und Laune, vielleicht ein Spaziergang am Ufer oder auch ein Tag des Innenhaltens im bequemen Strandstuhl, zumindest wenn das Wetter dies mitmacht. Ihr Zimmer steht Ihnen bis zum späten Nachmittag zur Verfügung, Strand und Hotel natürlich auch. Gegen 19 Uhr heißt es dann Abschied nehmen und mitsamt dem Gepäck fahren Sie nach Madaba, wo Sie im trad. Restaurant „Haret jdoudna“ dann ein fabelhaftes Abschiedsdinner erleben werden. Kurz vor Mitternacht geht es dann an den Flughafen.

9. Tag: Rückreise

Rückflug in der Nacht von Amman nach Frankfurt. Von Frankfurt geht es mit dem Zug zurück zum Stuttgarter Hbf.                                                                                   

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Reiseorte



Begegnungen & Gespräche

    Jordanien Studienreise

Jordanien



Inklusivleistungen

  • Linienflug mit Lufthansa o.ä. ab / bis Deutschland in der Economy Class inkl. Flughafen-Tax und Sicherheitsgebühr

  • 7 Übernachtungen in Hotels der guten Mittelklasse in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche / WC und Frühstück

  • Tägliches Abendessen im Hotel

  • Abschiedsabendessen in Madaba im „Haret Jdoudna“

  • Komfortabler MIDI-Reisebus mit Klimaanlage

  • deutschsprachige, qualifizierte örtliche Reiseleitung von Tag 1 – 8 + deutschsprachige Assistenz für die Flughafentransfers

  • Sämtliche Eintrittsgelder laut Programm

  • 2-stündige Jeeptour Wadi Rum

  • Mittagessen im Beduinenzelt im Wadi Rum

  • Gespräche / Begegnungen lt. Programm (noch zu vereinbaren)

  • Reiseunterlagen und Informationsmaterial

  • Reisepreissicherungsschein

Optional

  • Nicht genannte Mahlzeiten / Getränke

  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder

  • Fakultative Aktivitäten / Ausflüge

  • Reiseversicherungen

  • Transfer zum / vom Flughafen bzw. Rail & Fly

BEWERTUNGEN

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Gruppe

04.03.2016

Jordanien - Von Amman bis zum Roten Meer

Traumreise, Danke via-cultus

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