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Intention:

Zypern ist die drittgrößte Mittelmeerinsel und befindet sich direkt im Schnittpunkt Eurasiens und Afrikas. Obwohl sie statistisch gesehen zu Asien gehört, ist sie geschichtlich und kulturell stärker mit Europa verbunden. Den Namen verdankt Zypern übrigens einem seiner Bodenschätze, welches hier schon vor 4000 Jahren abgebaut wurde: Kupfer. Dies in der Bronzezeit äußerst begehrte Metall führte zu ständigen Auseinandersetzungen der damaligen Großreiche um die Vorherrschaft dieser Region. 
 
Seit Ende des 19. Jahrhunderts stand Zypern unter dem Einfluss des Britischen Königreiches. Dessen Kolonialpolitik folgte dem Grundsatz divide et impera („teile und herrsche“), sodass das griechisch und türkisch Zypriotische in deren Verwaltungen und Institutionen streng voneinander getrennt betrachtet und behandelt wurden. So wunderte es nicht, dass mit dem Ersten Weltkrieg und dem Ende des Osmanischen Reiches der Ruf nach Nationalität und Staatszugehörigkeit bei beiden ethnischen Volksgruppen zum jeweiligen dazugehörigen Staat immer lauter wurden. Durch die Intervention türkischer Truppen (1974) und der Teilung (1983) der Insel endete dieser sinnlose politische und militärische Streit der beiden Hauptakteuren in einer politisch kalten Starre. 
 
Die Republik Zypern gilt bis heute als einzige rechtmäßige Repräsentanz ganz Zyperns. De facto hat die zypriotische Regierung aber keine Kontrolle über den türkischen Norden der Insel, sie verwaltet nur den griechischen Süden. Die „Türkische Republik“ mit einer eigenen Verwaltung wird von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannt. Die Grenze, eine Pufferzone unter der Kontrolle der Vereinten Nationen, führt durch die ebenfalls geteilte Hauptstadt. 
 
Der aufkommende Tourismus ermöglichte dem griechischen Süden einen wirtschaftlichen Aufschwung, der dem zypriotischen Norden, trotz landwirtschaftlich wertvollen Gebieten in der Mesaoría-Ebene, durch die fehlende Öffnung so nicht möglich war. Schon seit geraumer Zeit ist hinsichtlich dieses Aspekts ein Umdenken zu vernehmen. Die zypriotische Bevölkerung ist die aktuelle Situation leid, sodass die Zeichen für eine Öffnung von innen heraus stehen. Durch den möglichen EU-Beitritt der Türkei erhofft man sich eine Lösung auf politischer Ebene.
 
Offizielle Beziehungen zur Bundesrepublik bestehen nur mit dem griechischen Teil Zyperns. Jedoch unterhält Deutschland zu beiden zypriotischen Teilen enge Kulturbeziehungen.
 
Sie sehen also, Zypern hat aufgrund seiner besonderen Situation Interessierten einiges zu bieten. Wir laden Sie herzlich ein, Teil dieser einmaligen Reise zu werden, die Ihnen sicherlich nicht nur wunderbare Erlebnisse bescheren wird, sondern auch unbezahlbare Eindrücke dieses besonderen Landes.
 
Auf ein Wiedersehen auf Zypern …

REISEPROGRAMM:

1. Tag: Anreise

Linienflug von Frankfurt nach Larnaca. Begrüßung am Flughafen durch Ihre Reiseleitung. Gleich am Flughafen möchten wir  Ihnen die, anlässlich des Besuches der Bundeskanzlerin Merkel im Jahr 2011, errichtete Säule der Freundschaft zeigen. Anschließend Transfer zum vorgesehenen Rundreisehotel in Limassol für die ersten vier Nächte Ihrer Reise. Nach dem Hotelbezug begrüßen wir Sie zu einer kleinen Informationsrunde und vor dem Abendessen haben Sie noch etwas Zeit für einen „Badegang“ oder ein Strandspaziergang am bezaubernden Meer. 

2. Tag: Kreuzritterspuren

Nach dem späten Frühstück besichtigen Sie in Limassol zuerst das imposante Kastell, das Schauplatz der berühmten Hochzeit von Richard Löwenherz mit der fränkischen Prinzessin Berengaria war. Nach einem Bummel durch die alten Markthallen führt Ihr Weg nach Kourion. Entlang der atemberaubenden Küstenstraße fahrend erreichen Sie das Heiligtum des Apollon, Gott des Lichtes und der Musik. Besuch der antiken Stadt Kourion mit dem beeindruckende Amphitheater und den herrlichen Mosaiken. Rückfahrt zum Hotel und den Rest des Tages zur freien Verfügung bis zum Abendessen. 

3. Tag: Das Grüne Herz

Heute fahren Sie dann in das „grüne Herz“ Zyperns, dem Troodos Gebirge zum einsam gelegenen Kloster Kykko, das wohlhabende und mächtigste Kloster der Insel. Reichtum und Ruhm gründen sich auf eine Marienkrone, die unzählige Wunder bewirkt haben soll. Weiterfahrt durch die kleinen Dörfer der Gegend. Schon zu Zeiten der Teilung wanderten halbe Dörfer in den jeweils anderen Inselteil und wo vorher Seite an Seite gelebt wurde, existiert heute nur noch ein halbes Dorf. Moscheen und Häuser werden dem Verfall überlassen. Doch auch weiter schrumpfen die Dörfer, es herrscht akute Landflucht. Die meisten Jungen versuchen ihr Glück im Ausland und zurück bleiben die Alten in den geisterhaft anmutenden Orten. Im Weindorf Fini, wo Sie eine Weinprobe erleben werden, schließen Sie dann Ihre Besichtigungen für diesen Tag ab. 

4. Tag: Felsen der Aphrodite

Besichtigung des Archäologie Parks von Kato Paphos. Beeindruckend die Mosaiken in den Villen, benannt nach den markantesten mythologischen Figuren der Mosaiken. So wandern Sie vom Haus des Dionysos zum Haus des Aion, zum Haus des Theseus und des Orpheus. Ihr nächstes Ziel sind die Königsgräber. Die imposanten Perystil-Gräber, ein in den Felsen gehauenes „Haus“ mit Atrium und Säulen, die ein dorisches Gebälk tragen. Im gesamten Mittelmeerraum sind diese Gräber einzigartig. Sie sind Ausdruck einer Kombination der ägyptischen Sitte des unterirdischen Grabbaues (zu dieser Zeit gehörte Zypern zum Reich der Ptolemäer) mit dem Lebensstil der griechischen Oberschicht. Weiter geht es im Programm mit der byzantinischen Kirche von Chrysopplitissa, die auf einer frühchristlichen Basilika basiert.  Auf dem Rückweg besuchen Sie Petra tou Roumiou, besser bekannt als der „Felsen der Aphrodite“. Laut der Legende „Aus dem Meere stieg die Erfurcht gebietende, schöne Göttin, Blüten sprossen unter den Schritten ihrer Füsse“ (Hesiod) und betrat den Boden Zyperns. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Die zweigeteilte Hauptstadt (Nicosia & Lefkosa)

Heute heißt es zuerst einmal Koffer packen für den „Umzug“ in den Nordteil der Insel. Zunächst führt Sie Ihr Weg aber in die zweigeteilte Hauptstadt Nicosia, die voller Geschichte steckt. Das Herz, die Altstadt wird seit dem 16 Jh. von einer 4,5 km langen venezianischen Mauer umfasst. Ursprünglich gab es drei Tore, die in die Stadt führten: Das „Páfos-Tor (Porta Domenica) im Westen, das Kyrenia-Tor (Porta del Proveditore) im Norden und das Famagusta-Tor (Porta Guiliana) im Osten. Wir beginnen unsere Besichtigung mit dem Zypern-Museum und der schönsten archäologischen Sammlung des Mittleren Ostens. Unter den tausenden von Ausstellungsstücken sollten Sie nicht die Sammlung der Specksteinfiguren aus der neolithischen Ausgrabungsstätte versäumen. Als nächstes besichtigen wir die Kathedrale Ágios Ioánnis, die bei Ernennung des Erzbischof Nikiforos 1662 erbaut wurde. Per Pedes geht es dann über die „Ledra“ Strasse, der Grenze der beiden Stadtteile, in den Nordteil der Stadt, Lefkosía. Dort besichtigen Sie zuerst die Sophienkirche aus dem 14.Jh, die im 16. Jh. zur Moschee umgebaut wurde. In dieser Kathedrale wurden die Könige zu Zypern gekrönt. Sie gehört zu den besterhaltenen gotischen Bauelementen auf Zypern. Zur Zeit der Franken und Venezier war sie auch Bischofssitz der katholischen Kirche Zyperns. Durch den Bedesten oder der „Karawanserei“ spazieren Sie dann dem Ende der heutigen Besichtigungen entgegen. Am Nachmittag dann Fahrt nach Girne, dem antiken Kyrenia. Die Stadt liegt postkarten-pittoresk im Bogen einer Meeresbucht mit einem kleinen Hafen, begrenzt von einer mächtigen, byzantinischen Festung, der größte erhaltene Wehrbau Zyperns. Sie verdankt dies der kampflosen Übergabe an die Osmanen im Jahre 1570, worauf die Stadt verschont wurde. Hotelbezug im Strandhotel im Raum Girne für die kommenden fünf Nächte. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Kreuzritterspuren

Auf schmaler Zufahrtstraße erreichen Sie heute zuerst die märchenhaft auf einer steilen Kuppe des Pentadaktylos (Fünffingergebirge) liegende Festung St. Hilarion. Ruinenromantik vom Feinsten, mit traumhaften Blick auf die Nordküste. Ein etwas steiler Fußweg belohnt Sie mit einem herrlichen Blick aus dem „ Fenster der Königin“, einem Aussichtsfenster von wo die Königin den Turnierrittern am Fuße des Berges bei ihren Spielen zugesehen haben soll. Sie fahren weiter zum Dorf Bellapais mit Besuch der gleichnamigen Abtei, die weit sichtbar über der Küstenebene thront. Sie gehört zu den schönsten gotischen Bauwerken der Levante. Dieses Kloster war ein Hort der Wissenschaft, wo die Söhne des Adels ihre Ausbildung erhielten. Mitten im Dorf steht der „Baum des Müßiggangs“, es heißt wer sich dort niederlässt ist für die Arbeit verloren und pflegt nur noch den Müßiggang, eine verlockende Vorstellung. Am Nachmittag geht es hinunter nach Girne, wo Sie einen kleinen Stadtrundgang unternehmen und das einzigartige Schiffswrack Museum besuchen. Es beherbergt das älteste, geborgene 2 300 Jahre alte Handelsschiff mitsamt Teilen seiner Ladung. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Famagusta – Salamis

Nach dem Frühstück führt Ihre Route Sie heute zu den venezianischen Befestigungsmauern  nach Gazimagusa/Famagusta, der Stadt, die bereits im 3.Jhdt. a.C. gegründet wurde  und deren 3 500 m lange Festungsmauern wohl eine der bizarrsten Altstädte der Welt umschließen. Bis zu 30m breit sind die Bastionen, als Abwehr gegen die Osmanen gedacht. Im Innern der Wälle besuchen wir den Othello Turm und den Palazo del Provveditore. Weiter geht es mit der  Altstadt und Besichtigung der Lala Mustafa Pasa Moschee – der einstigen Nikolaus Kathedrale.  Hier haben Sie Gelegenheit für ein Gespräch mit dem hiesigen Hodscha über Gott und die religiöse Welt auf dem kleinen Zypern. Weiterfahrt zu den antiken Ausgrabungen von Salamis. Salamis war 8 Jahrhunderte lang, vom 1.Jt. v.Chr. bis zum 7.Jhdt. n.Chr. die bedeutendste und wohl auch größte Stadt auf Zypern, sie soll unmittelbar nach dem Trojanischen Krieg gegründet worden sein. Das Theater,  größtes röm. Theater auf Zypern, aus dem 2. Jhdt.n.Chr. mit einem Zuschauervolumen von 15.000 Personen. Die  Thermen, weitgehend aus dem 2. Jhdt.n.Chr. stammend,  mit Palaestra, Kalt-, Lau, Warm- und Heißwasserbädern. Sehr gut zu sehen die Fußbodenbeheizungen (Hypokausten). Diese Ausgrabung gilt als größte und am weitesten fortgeschrittene auf Zypern. Die Agios Epiphanios Basilika, ein  schönes Beispiel  frühchristliches Baukunst  aus dem 4. Jh. n.Chr. schließt diese Besichtigung ab. Einen Steinwurf entfernt erwartet Sie dann das berühmte Barnabas Kloster aus dem 5 Jh. mit einem kleinen Museum. Über reizende kleine Straßen wenden wir uns wieder dem Fünffingergebirge zu und durchqueren, wie schon auch im Südteil, halbverlassene Dörfer. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

8. Tag: Naturschönheiten

An der Küste entlang führt Ihre Route heute auf die Karpazhalbinsel, einem nahezu unberührten und geschütztem Naturparadies. Doch zunächst geht es hoch hinauf auf die Burg Kantara, einer frankischen Burg die Richard Löwenherz im Jahre 1191 auf seinem Kreuzzug einnahm. Der Ausblick auf große Teile der Insel ist atemberaubend. Entlang der Küstenstraße und Dünenlandschaft geht es dann weiter. Die Meeresschildkröte Caretta-Caretta brütet an diesen schier endlosen Sandstränden und verwilderte „Karpazesel“ sträunen durch die wilde Macchia. Nicht zuletzt hat die Natur diese Unberührtheit dem Zypernkonflikt zu verdanken. Das Dorf, das Sie dann besuchen, ist eines der größten hier, Dipkarpaz mit etwa 5 000 Einwohnern. Es gibt hier eine kleine griechische Bevölkerungsgruppe und eine orthodoxe Kirche. Gerne arrangieren wir ein Treffen mit einem Gemeindemitglied, der Ihnen aus dem Alltag des Lebens in der Minderheit berichten kann. Am Nachmittag werden Sie dann auf der anderen Seite des Karpaz erwartet. Ein kleines Unternehmen für Olivenölherstellung möchte Ihnen Produktion und Vertriebsmöglichkeiten vorstellen. Rückfahrt, Abendessen und Übernachtung wie am Vortag.

9. Tag: Endlich frei!

10. Tag: Heimreise

Nach einem gemütlichen Abschiedsfrühstück im Hotel geht es in Richtung Larnaca zum Flughafen, von wo aus Sie Ihren Rückflug antreten werden. Rückflug nach Frankfurt. Sie kehren heim mit zahlreichen eindrucksvollen Erinnerungen im Gepäck.
 
Auf ein Wiedersehen auf Zypern……… 
 
Die 8-tägige Variante Nordzypern beinhaltet Stopover-Flüge nach Ercan und zwei freie Tage.
 

© via cultus Änderungen vorbehalten


Inklusivleistungen

  • Flüge mit Lufthansa Frankfurt – Larnaca – Frankfurt zurück inklusive der aktuellen Sicherheitsgebühren und Flughafensteuern (8 tägige Variante Stopover-Flüge nach Ercan)

  • 4 Übernachtungen im **** Hotel in Limassol, dem Süden der Insel. Doppelzimmer mit WC/Dusche, Frühstück, Abendessen (nicht bei der 8 tägigen Variante)

  • 5 Übernachtungen im **** Strandhotel in Girne, dem Norden der Insel. Doppelzimmer mit WC/Dusche, Frühstück, Abendessen (7 Übernachtungen bei der 8 tägigen Variante)

  • Rundreise und Transfers im modernen, klimatisierten Reisebus

  • Begleitung der Gruppe durch einen qualifizierten deutschsprachigen Reiseleiter

  • Eintritte laut Programm

  • Lunch an den Tagen 6,7 & 8

  • Informations- und Reiseunterlagen

  • Reisepreissicherungsschein

Optional

  • Nicht genannte Mahlzeiten / Getränke

  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder

  • Fakultative Aktivitäten / Ausflüge

  • Reiseversicherungen


Reiseorte

Larnaca, Limassol, Kourion, Troodos Gebirge, Kato Paphos, Petra tou Roumiou, Nicosia, Girne, Pentadaktylos, Bellapais, Famagusta, Salamis, Burg Kantara, Dipkarpaz



Begegnungen & Gespräche

Zypern

BEWERTUNGEN

5/2

Bewertungen basieren auf 2 bestätigte Bewertungen

Paar

08.03.2016

Nord- und Südzypern

Wir können diese Studienreise uneingeschränkt empfehlen. War alles super geplant und auch die Unterbringung war absolut ok.

Paar

08.03.2016

Studienreise Nord-Zypern

Wir waren mit allem sehr zufrieden.

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"YOXic"

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