Österreich
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Ein kurzer Überblick über die Geschichte Österreichs

Österreich wurde als „Ostarrichi“ erstmals im Jahr 996 erwähnt. Ab 1273 stand das Land unter der Herrschaft der Habsburger, die durch Heirat und Vererbung die Grenzen und den Einflussbereich des Reiches erweiterten.

1804 errichtete Kaiser Franz I. das österreichische Kaisertum, zwei Jahre später musste er nach der Besetzung Österreichs durch Napoleon die deutsche Kaiserkrone niederlegen und Gebiete abtreten.

1867 entstand die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als Zusammenschluss zweier unabhängiger Staaten unter einem gemeinsamen Herrscher (Franz Joseph I.).

Nach dem Ende des 1. Weltkriegs und der Monarchie wurde 1918 die Erste Republik ausgerufen.

1938 wurde Österreich als Ostmark ins nationalsozialistische Deutsche Reich eingegliedert und verlor seine staatliche Unabhängigkeit.

Nach dem 2. Weltkrieg war Österreich zunächst von den Alliierten besetzt, erhielt 1955 jedoch durch den Staatsvertrag seine Souveränität zurück.

Seit 1.1.1995 ist Österreich Mitglied der Europäischen Union.

WIRTSCHAFT SEIT 1950

Standard Content ModuleÖsterreich, ein Land, das nach dem Zweiten Weltkrieg zu den ärmsten Europas gehörte, hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der reichsten Länder der Welt entwickelt. Hier finden Sie eine kurze Darstellung des Weges dorthin.listen

Die Wirtschaft Österreichs war nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in schlechtem Zustand. Die Infrastruktur war zerstört, die Produktion der Industrie war eingeschränkt.

1948 setzte der Marshallplan ein. Ziel war der Aufbau einer selbstständigen Wirtschaft.

Der Motor der Wirtschaft in den frühen Nachkriegsjahren war die überwiegend verstaatlichte Industrie. Im Jahr 1952 wurde der Schilling zur stabilen Währung, das Wirtschaftswachstum der Jahre danach bewegte sich im zweistelligen Bereich. Die Betriebe florierten, die Qualität im Wohnungsbau und der Infrastruktur wurde verbessert.

Einer der Erfolgsfaktoren des österreichischen Wirtschaftsbooms war die Sozialpartnerschaft. Die gute Zusammenarbeit zwischen Vertretern der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber war die Grundlage für angemessene Löhne und Investitionen.

Der Wirtschaftsboom wurde durch die Ölkrisen der 1970er Jahre beendet.

Für die österreichische Wirtschaft der letzten zehn bis fünfzehn Jahre waren der Beitritt Österreichs zur EU (1995), die Öffnung des ehemaligen Ostblocks und die EU-Osterweiterung von großer Bedeutung.

BEVÖLKERUNG

Standard Content ModuleBevölkerungsstruktur und andere statistische Datenlisten

In Österreich leben 8.902.600 Einwohner (Stand 1.1.2020). Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte beträgt (2020)106,14 Einwohner je km².

83,3% der Bevölkerung sind Österreicher, 16,7% Nicht-Österreicher.

Die Gruppe der ausländischen Bevölkerung setzt sich zusammen aus:

Bürgern aus EU- & EFTA-Staaten52,38 %
Bürgern aus Nicht-EU/EFTA-Staaten47,63 %
Durchschnittliche Lebenserwartung 2018
Männer79,3 Jahre
Frauen84 Jahre
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