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Intention:

Ein tödliches Orakel……

Dem Staufer Friedrich II. wurde vorausgesagt dereinst an einem Ort zu sterben
in dessen Namen das Wort Blumen (…fiori….) vorkam.
So vermied er sein Leben lang Orte wie das schönen Florenz.
Dennoch wurde im Jahre des Herrn 1250 aus dem Orakel Wirklichkeit, denn er verstarb in seinem geliebten Apulien auf dem Castel Fiorentino.

Staufer und Süditalien kristallisieren sich zwangsläufig zu einem Punkt, einer Macht, einem Menschen, dem „Puer Apuliae“ Friedrich II., deutscher Kaiser, König von Sizilien, Enkel Barbarossas, genannt „Stupor Mundi“ das Staunen der Welt. Frei und ungebunden aufgewachsen im kosmopolitischen Palermo, wo Abend – und Morgenland sich begegnen. Geprägt von der römischen und griechischen Antike, vertraut und angelehnt an arabische und jüdische Gelehrsamkeit, hochintelligent, ein charismatischer Freigeist und ein ungeheurer Wille zur Macht.

Lichtgestalt für die Einen, Sinnbild der Hölle für die Anderen.

Begeben Sie sich mit uns auf Spurensuche in seinem geliebten „Puglia“ (Apulien), wo seine grandiosen Bauten stehen, seine Sarazenen ansässig wurden, wo er mit Vögeln und Leoparden zu jagen pflegte, wo sein wegweisendes Buch über die Falknerei „von der Kunst mit Vögeln zu jagen“ entstand.

Aber natürlich gibt es noch Vieles was nicht unmittelbar zur staufischen Geschichte oder Baukunst zählt. Wussten Sie, dass Horaz im damals zur Magna Graecia gehörigen Apulien geboren wurde? Oder dass Vergil in Brindisi sein Leben beschloss? Und erst die Trullis, kuriose Häuschen mit kegelförmigen Zipfeldächern im schönen Iltra-Tal. Das überschäumende Barock im goldenen Lecce oder die Kirche(n) der hl. Nikolaus(e). Von den landschaftliche Schönheiten, wie den Tropfsteinhöhlen, die Hügel der Murge „tavoliere“,  den karstigen Schluchten der „gravine“ bis hin zum  saftig grünen Gargano mit seinen Stränden wie aus dem Bilderbuch, ganz zu schweigen!

Ganz Apulien ist eine grandiose Mischung aus Geschichte, Kunst, Kultur, vielfältiger Landschaft und kulinarischen Genüssen. Und nicht zu vergessen die“ Krone“ Apuliens, das Castel del Monte, legendärer Bau und nie ganz gelüftetes Geheimnis Friedrich II..

REISEPROGRAMM:

1. Tag: Anreise

Mit einem Linienflug der Lufthansa/Air Dolomiti geht es von München aus direkt nach Bari, wo Ihre Reiseleitung Sie direkt am Flughafen in Empfang nimmt. Da es ja noch  früh am Tage ist, unternehmen Sie zur Einstimmung auf Land und Leute direkt einen Stadtspaziergang durch die pulsierend-elegante Hauptstadt Bari. Erstes Ziel ist das mächtige Castel Svevo, erbaut von Friedrich II., so wie unzählige Festungen in seinem geliebten Apulien. Sie erkunden das „centro storico“ mit seinen schmalen Gassen bis hin zur Kathedrale Sa' Nicola. In der Kirche befindet sich die Grablege des heiligen Nikolaus (des echten), dessen Gebeine 1087 von barischen See- und Kaufleuten aus Myra, dem Bischofssitz des Heiligen Nicolaus in der heutigen Türkei, in einer Nacht und Nebel Aktion entwendet und nach Bari gebracht wurden. Eine Säule, rechts neben dem Eingang, löste sich angeblich aus der Grabeskirche in Myra und folgte dem Heiligen nach Bari, wo sie heute noch in der Kathedrale steht. Ein ungeheuerlich kostspieliges Unterfangen zu jener Zeit, aber es muss sich wohl rentiert haben, wenn man den Wohlstand drumherum betrachtet. Erste Eindrücke verarbeitend fahren Sie weiter in die Umgebung von Lecce, zu Ihrem ersten Hotel der.            

2. Tag: Das Tor zum Orient

Lecce wird auch gerne als das „Florenz des Südens“ oder einfach die „Goldene Stadt“ genannt. Der helle Kalkstein, der „pietra leccese„ leuchtet golden je nach Lichteinfall in den Straßen. Lecce, das bedeutet wunderbare Barockfassaden, geschmückt mit Putten und Girlanden, mit gewundenen Säulen und Ranken. Beim Gang durch das centro storico begeistern Sie immer wieder verwunschene Innenhöfe, die zum Bleiben einladen. Das vollendete Ensemble der Piazza del Duomo, mit Dom, Bischofspalast und Priesterseminar ist ebenso beeindruckend wie die Kirche Santa Croce. Danach geht es direkt ans Meer, aber an was für eines, karibikfarben liegt es in der Bucht von Otranto und an der antiken Via Appia. Die Stadt war eine der wichtigsten Hafenstädte an der Adria und trug den Beinamen „Tor zum Orient. Ein wahrer Schatz sind die Mosaike in der größten romanischen Kirche Apuliens. Aus 600 000 Kalksteinchen zusammengesetzt ist es ein 800qm großes Bilderbuch mit dem Lebensbaum als Hauptmotto und unendlich vielen Figuren, Tieren und Schriftbändern. Die eiligen Reisenden übersehen oft das byzantinische Kleinod, die Basilika San Pietro aus dem 10 Jh.. Wie der Name schon sagt beruft sich die Geschichte auf den heiligen Petrus, der hier seine erste Rede gehalten haben soll. Das Äußere der byzantinischen Kirche wirkt ausgesprochen schlicht, um so erstaunter aber die Besucher dann von den Fresken im Innern sind. Einen kleinen Abstecher ist nahe gelegene Galatina wert. Die Altstadt wird gekrönt von der Kirche Santa Catarina d'Alessandria. Das gotische Kirchenschiff ist gänzlich bedeckt mit Fresken, besonders beeindruckend der Chor der Engel in der Kuppel. Achtung! Nackenstarre nicht ausgeschlossen.

3. Tag: Meeresbriese

Die Küstenstraße führt Sie heute zunächst nach Brindisi, der weltoffenen Handels- und Hafenstadt. Hier steht eine der Säulen am Hafen die das Ende der Via Appia bezeichnen. Die zweite steht in Lecce, nachdem die Via Appia bis dorthin verlängert wurde. Übrigens, hier starb der berühmte römische Dichter Vergil im Jahre 19 n.Ch. und hier heiratete Friedrich II. Isabella von Brienne, wodurch er automatisch zum König von Jerusalem wurde. Von hier aus startete schließlich sein Kreuzzug ins Heilige Land im Jahre 1228. Entlang von Olivenhainen geht es dann am Meer entlang nach Ostuni, der weißen Stadt. Verteilt auf 3 Hügel, strahlend weiße Häuser, mittendrin die Kathedrale mit der goldenen Kuppel, ein bezaubernde Anblick. Durch die verwinkelten Gassen und den typischen weiß gekalkten Häusern erreicht man das Zentrum der Altstadt, die Piazza della Libertà. Dort befindet sich in einem ehemaligen Kloster das Rathaus der Stadt und die barocke Oronzo-Säule. Weiter hinauf geht es zur Kathedrale der Stadt und die Barockkirche Santa Maria Maddalena. Von hier aus öffnet sich ein wundervoller Blick auf Olivenhaine und Meer. Das letzte Stück Fahrt führt in die Umgebung von Alberobello.

4. Tag: Grotten & Zipfelmützen

Nach dem Frühstück geht es heute in nördlicher Richtung die Grotte di Castellana, das weitläufigste Grottensystem Italiens bestehend aus einem Labyrinth märchenhafter Tropfsteinhöhlen, von denen ohne Zweifel die Grotta Bianca, aus feinst gesponnenen Kalkstein, die Schönste ist. Nach dem Besuch in der Unterwelt erwartet uns das Wahrzeichen Apuliens, die Trullis von Alberobello (Weltkulturerbe). Diese Zipfelmützenhäuser bilden jeweils zu mehreren eine Wohneinheit. Die unübliche Bauform soll aus Syrien stammen. Jedes der Trulli-Dächer hat einen eigenständigen  Schlussstein, der quasi die Handschrift des Meisters trägt. Niemand jedoch weiß mehr um die Bedeutung all dieser weißen Zeichen auf den dunklen Steindächern. Weitergegeben, von Generation zu Generation, werden sie trotzdem. An jeder Ecke ein Fotomotiv! Genießen Sie die wohlverdiente Pause in diesem reizenden Ort bevor es zum Hotel zurückgeht.

5. Tag: Mezzo Giorno

Heute machen Sie einen Abstecher in eine der ärmsten Gegenden Italiens, in die schöne Basilikata, nach Matera, ebenfalls Weltkulturerbe und mittlerweile eine der größten Besuchermagnete des, von Norditalien, ungeliebten Mezzo Giorno's. Grund dafür sind die „sassi“, aus weichem Tuffstein geschlagenen Höhlenwohnungen. Bis zu den 60er Jahren wohnten hier ca. 20 000 Menschen. Jedoch galt dieser Fleck plötzlich als Schandfleck und die Menschen wurden in die Neustadt umgesiedelt. Die Häuser verfielen, bis der Film den Ort für sich entdeckte. Sowohl Pasolini als auch Mel Gibson drehten hier Filme mit Themen aus der Bibel.  1993 wurde Matera zum Weltkulturerbe erhoben. Heute erlebt Matera eine Renaissance. In den labyrinthischen Sassi werden Sie auf eine geführte Entdeckungstour gehen. Wunderbare Fresken besichtigen Sie in den Kirchen Santa Lucia alla Malve, Maria de Idris und schließlich San Giovanni in Monterone. Eine kurze Fahrt führt Sie dann nach Altamura, auch „citta del pane“ „Stadt des Brotes“ genannt. Hier wird das traditionelle Brot hochgeschätzt, besonders das leckere Foccaccia. So ist es keine Wunder, dass die McDonalds Filiale schon nach kurzer Zeit schließen musste. Friedrich II. beschloss 1230 hier eine Kathedrale zu bauen die das wohl großartigste gotische Kirchenportal besitzt. Die Stadt wurde mit christlichen, griechischen und jüdischen Bürgern besiedelt. Nach einem Spaziergang durch die hübschen Gassen der Stadt, wo sicher einer der über 200 romantischen Innenhöfe zum Verweilen verlockt, setzen Sie Ihre Fahrt nach Gravina di Puglia, der „Schluchtenstadt“, mit ihrer sehenswerten romanischen Kirche aus dem 12 Jh., fort. Am späten Nachmittag erreichen Sie dann die Küste bei Trani/Barletta und Ihr Domizil für die restlichen Tage.
 

6. Tag: Berg der Engel

Die Fahrt an der Küste entlang nach Norden führt vorbei an den größten Salinen Italiens. Bereits seit dem 3.Jh. wird hier Salz gewonnen. Ein Dorado für über 100 Vogelarten. Flamingos sind das ganze Jahr zu Gast. Auf Ihrem Weg nach Manfredonia passieren Sie auch den Klosterkomplex San Leonardo di Siponto. Nach wechselvoller Geschichte übernahmen die Deutschordensritter das Kloster. Es wurde zu einer der Hauptanlaufstellen  für Kreuzfahrer. Manfredoina, das nach Friedrich II. Sohn Manfred benannt wurde, empfängt Sie mit dem großen Castello. Vor dem Eingang steht der Kiosk von Tommasino, bei dem Sie eine kleine Eispause einlegen. Tommasino ist eine Institution in Sachen Eis und die Eisliebhaber versammeln sich bereits vor Öffnung vor dem Kiosk. Danach wartet Monte St. Angelo, einem der ältesten Wallfahrtsorte des Abendlandes, auf Sie (zweitältestes Heiligtum für den Erzengel ist übrigens der Mont Saint Michel in der Bretagne). Der Erzengel Michael soll dort im 5.Jh. in einer Höhle erschienen sein. Diese Grotte wurde zur Kirche und ist bis heute eine der bedeutendsten Pilgerorte Europas. Doch bereits vor dieser Erscheinung soll an dem Ort ein Orakel sowie eine Mithras Kultstätte gewesen sein. Zunächst besuchen Sie die Grotte des Erzengels Michael besuchen die man durch eine eindrucksvolle Bronzetür von 1087 mit Darstellungen der Taten des Erzengels betritt. Das mittelalterliche Baptisterium „Rotarygrab“ und die romanische Kirche Santa Maria Maggiore gehören ebenso zum Besichtigungsprogramm. Im trutzigen Castello  lebte Friedrich II. mit seiner Frau Bianca Lancia und ihren gemeinsamen drei Kindern. Ihr letzter Stopp gilt Foggia, der Stadt, die Friedrich zur Residenzhauptstadt erkor. Im nahen Lucera ließ er zeitgleich tausende Sarazenen aus Sizilien ansiedeln und schenkte ihnen die Religionsfreiheit, was sie mit absoluter Ergebenheit dankten. Sollten noch ein wenig Zeit übrig sein, dann besuchen Sie Überreste des Castel Fiorentino, dem Sterbeort Friedrich II..

7. Tag: Castel del Monte

Kleiner Rundgang durch Barletta. Hier im Castel Svevo zog Friedrich II seine Soldaten zusammen bevor er zum Kreuzzug ins Heilige Land aufbrach. Hier verkündete auch sein politisches Testament, nach dem sein Sohn Manfred seine Nachfolge antreten sollte. Unser nächstes Ziel die Hafenstadt Trani , mit der „Königin der Kathedralen“.Kathedrale und Castel liegen direkt am Meer. Von dort aus gibt  eine herrliche Aussicht auf das Hafenrund, wo sich im blauen Meer die Fischerboote und das centro storico spiegeln . Berühmt ist das Bronze Portal der Kathedrale mit biblischen Szenen. Die Bronzetür selbst befindet sich jedoch geschützt im Kircheninnern. Weiterfahrt zur „corona pietra“ zur steinernen Krone Apuliens, zum Castel del Monte. Ein achteckiger Grundriss, acht achteckige Türme. Die Zahl acht als Symbol des       kosmischen Gleichgewichts? Wozu sollte es genau dienen? Ein Jagdschloß? Der geheimnisvollste von allen Bauten Friederichs II. Weltkulturerbe seit 1996. Zur Verteidigung z.B. fehlen Schlossgraben und Verteidigungs-anlagen. Man rätselt immer noch über die genaue Bedeutung. Rückfahrt zum Hotel.

8. Tag: endlich Frei !!!!!

Geniessen, Cappucino trinken, Spaziergang am Strand,  Souvenirs einkaufen, die Seele baumeln lassen,  dolce far niente ………………………
Am Abend Agriturismo, d.h. Essen auf einem Landgut mit eigenen Produkten.

9. Tag: Abschied nehmen!

Transfer zum Flughafen Bari wo es dann heißt Abschied nehmen. Ein wenig wehmütig vielleicht, von diesem Juwel der Kultur und Kunst, des guten Essens und vielleicht vom „dolce fa niente“ und nicht zuletzt von Friedrich II. Heimflug nach München.
 
Auf ein Wiedersehen im tiefen Süden…………………       
 
- Bei der 8 tägigen Reise fehlen Tag 9
- Die 3te Reise ist eine Standortreise mit festem Hotel und ähnlichen Ausflügen


©via cultus Änderungen vorbehalten


Reiseorte

Bari, Trani, Barletta, Manfredonia, Monte St. Angelo, Castel del Monte, Ostuni, Alberobello, Otranto, Lecce, Monopoly, Grotte di Castellana



Begegnungen & Gespräche



Inklusivleistungen

  • Linienflug mit der Lufthansa ab / bis München inkl. aktueller Steuern und Gebühren; Zubringerflüge zu tagesaktuellen Preisen und Rail&Fly gegen Aufpreis von 60 €

  • 8 (bzw. 7) Übernachtungen in ausgesuchten Hotels der guten bis gehobenen Mittelklasse mit Frühstück

  • Abendessen (meist als Menü im Hotelrestaurant)

  • Rundreise im mod. Reisebus (der Gruppengröße entsprechend)

  • qualifizierte deutschsprachige Reiseführer (lokal)

  • alle Eintrittsgelder lt. Programm (Wert ca. 100 €)

  • Informations- und Reiseunterlagen u. Kofferband

  • Reisepreissicherungsschein

Optional

  • Nicht genannte Mahlzeiten / Getränke

  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder

  • Kurtaxen der Städte

  • Fakultative Aktivitäten / Ausflüge

  • Reiseversicherungen

  • Transfer zum / vom Flughafen bzw. Rail & Fly

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