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Über eine Studien- und Erlebnisreise durch das herbstlich schöne SIEBENBÜRGEN im unbekannten RUMÄNIEN

Über eine Studien- und Erlebnisreise durch das herbstlich schöne SIEBENBÜRGEN im unbekannten RUMÄNIEN
11.11.2015/ 0 Kommentar/in Studienreise Rumänien/von via-cultus
Die 28 Teilnehmer der 8-tägigen Flug/Bus-Reise (24.– 31.10.2015) waren Mitglieder und Freunde der „Europa-Union Karlsruhe“.  Veranstalter und die Reise begleitender Leiter war Nevzat Güney, Inhaber des Reiseveranstalters  VIA  CULTUS  aus Stutensee.

Im Mittelpunkt des anspruchsvollen Reiseprogramms standen nicht nur die (wenigen) ‚Glanzbild‘-Vorzeige-Objekte und –Motive dieses „vergessenen“ Landes am südöstlichen Rand der EU mit seiner so geschichtsträchtigen Vergangenheit und problematischen Gegenwart.  Sondern ein Rumänien und insbesondere ein Siebenbürgen, wie man es nur abseits der normalen „Touristik-Route“ erleben kann, wenn man denn will !
Genau das hat der Reiseveranstalter als lohnenswertes Ziel erkannt und danach die Reise-Route ausgerichtet.  Die von Tag zu Tag immer  fröhlicher und ungezwungener werdende Reisegruppe erlebte so abseits der wenigen Autobahn-Strecken auf oft „gewundenen Pfaden“ ein Rumänien mit seinem Siebenbürgen wie es früher einmal war und heute ist.

25 Jahre nach Abschütteln der absurden Ceausescu-Diktatur kann man eine unverfälschte, intakte Natur, eine menschliche Willkommens-Kultur und ein dem Deutschtum verhaftetes Siebenbürgen erleben, wie es so kein anderes Medium vermittelt.  Man muss es ‚einfach‘ selbst vor Ort erlebt haben.

Im Mittelpunkt des Besichtigungs- u. Erlebnis-Programms standen die imposanten Kirchenburgen der Siebenbürger Sachsen.  Die Gruppe hatte gute Begegnungen mit jungen, sympathischen, erstaunlich aufgeschlossenen ev. Pfarrern, die in ihrer Offenheit, über die Probleme ihrer Arbeit u. ihres persönlichen Lebens zu sprechen, beeindruckten.  Eine Begegnung besonderer Art, war die mit einem schlohweißen „Methusalem“, der über 80-jährig im Kleinod seines gotischen Kirchleins resigniert war am Schicksal seines persönlichen und amtlichen Lebens als Seelsorger in einer Umgebung mit vielen Roma, die im Land wie selbstverständlich (ungeniert) „Zigeuner“ genannt werden.  Makaber mutete es an, dass ausgerechnet dieser geistig noch so elastische und gebildete vor Ort gebliebene Siebenbürge in seiner häuslichen ‚Einöde‘ wie aus dem vorigen Jahrhundert  - auf seinen eigenen Wunsch -  von einem liebenswerten, jungen Roma-Mädchen umsorgt wird, das von der eigenen Familie verstoßen war.  Von niemanden sonst auf der Reise als von diesem „Gottvater“ haben wir eine ähnlich kompromisslose, ungeschönte, realistische Darstellung und auch Kritik am Leben und den tradierten Gewohnheiten der Roma gehört, wie von ihm.

Unbedingt erwähnenswert auch die so ‚schmackhafte Gastfreundschaft‘, die uns in Backstein-Remisen oder in gemütlichen Pfarrhaus-Stuben reichlich entgegengebracht wurde (in fester u. flüssiger Form !). Zuvor erzählten die jungen Pfarrer von den Bedingungen ihrer Gemeindearbeit, zumeist während sie uns mit bescheidenem Stolz ihre ‚Kirchen-Kleinode‘ zeigten.  Sie sprachen  freimütig über die diversen Probleme, aber auch die erfreulichen Seiten ihrer so engagierten Arbeit in den Gemeindenn und Kommune tief in der Provinz Rumäniens bzw. Siebenbürgens. Der Diskussionsbedarf  der Gruppe war stets erstaunlich groß.

Wir durchfuhren das raue Karpatengebirge, das sich in diesem so sonnigen Herbst mit seinen farbig-bunten Laubwäldern unter tiefblauem Himmel so malerisch präsentierte. Neben der Besichtigung von Burgen, Schlössern u. Kirchen (bemerkenswert in Alba Julia, Karlsburg), waren es vor allem die so deutsch anmutenden, vom Krieg verschont gebliebenen Dörfer und Städte Siebenbürgens, die sauber und wie „neu herausgeputzt“ mit ihrer erhaltenen bzw. restaurierten Städte-Architektur Höhepunkt der Reise waren.  Besonders hervorzuheben :  Brasow, ehemals Kronstadt und vor allem  Sibiu, Hermannstadt, 2007 europäische „Kultur-Hauptstadt“.  Am Beispiel dieser schönen Stadt mit ihren großen Plätzen, der imposanten Wehranlage mit Mauer, Wall u. Graben, herrschaftlichen Palästen u. wunderschönen gotischen Kirchen ,lässt sich erahnen, was alles an Jahrhunderte alter städtischer Bausubstanz und anderen Kulturgütern in unserem Vaterland während des 2. Weltkriegs unwiederbringlich verloren gegangen ist !   Bukarest mit seinem „Verkehrs-Moloch“ ist eine Stadt der Gegensätze mit z.T. ungepflegter Architektur des 20. u. 19.Jhd, den üblichen hässlichen und menschenfeindlichen Relikten des untergegangenen  „real existierenden Sozialismus“.  Bedrückend die maß- u. geschmacklose Monumentalität des ehemal. Ceausescu-Palasts, die einfach nur verstummen ließ. Abstoßendes Relikt eines größenwahnsinnigen Diktators !

Hat das Rumänien von 2015 eine Perspektive in der „Europäischen Union“ ?
Trotz der noch völlig unzureichenden Infrastruktur, dem ‚chronischen‘ Problem der (bekämpften) Korruption, der Abwanderung von Menschen, die das Land eigentlich braucht und auch der beklemmenden u. ungelösten Roma-Problematik :  JA !

Was speist den vorsichtigen Optimismus der „auf allen Wegen“ durch das schöne und oft noch so ursprüngliche Land  fahrenden Reisegruppe ?  Vor allem die allerorten a.d. Peripherie größerer u. kleinerer Städte bereits entstandenen bzw. entstehenden modernen Gewerbe-Betriebe und Niederlassungen europäischer/internationaler Unternehmen, wie man sie heute überall in Ländern der EU findet.
Und wenn man unter einer warmen Herbstsonne in Brasow (Kronstadt), Sibiu (Hermannstadt) oder wo auch immer auf einem Platz voller fröhlicher junger Menschen seinen landesweit guten Kaffee trinkt, wird man angesteckt von einem noch zögerlichen Optimismus, der von diesem Land  a.d. Peripherie der „Europäischen Union“ und seinen Menschen ausgeht.

Abschließend möchte ich betonen, dass diese  STUDIEN-REISE  von VIA CULTUS   - die diese Bezeichnung wirklich verdient -     auch deshalb  auf so viel positive Resonanz gestoßen ist, so erfolgreich und fröhlich verlief, weil sie von Nevzat Güney nicht nur optimal vorbereitet, sondern zudem vom ersten bis zum letzten Tag ausnahmslos hervorragend organisiert war, sprichwörtlich „vom frühen Morgen bis zum späten Abend“ !   Jeder Teilnehmer dieser unvergesslichen Reise war und ist ihm dafür  sehr dankbar !   
 
Dr.med. Hans von Frankenberg                                                   Karlsruhe 10.11.2015

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